2xAlpX – der doppelte Alpencross: die ganze Geschichte in Highlights

Unser letzter Versuch, Kärnten zu erreichen, ist, wie Ihr gelesen habt, 2014 in Rosenheim wegen schlechten Wetters geendet. In diesem Jahr sind wir das Ganze erneut angegangen und haben unser Ziel in Kärnten erreicht. Und mehr als das: unter freundlicher „Mithilfe“ der österreichischen Bundesbahn haben wir die Alpen ein zweites Mal auf einem klassischen Weg überquert.

Wir haben wieder Zelt und Schlafsäcke eingepackt, dazu Klamotten für 2 -3 Wochen, auf Kocher, Geschirr etc. haben wir verzichtet, wollten ja schliesslich Urlaub haben. Das Wetter war für die nächsten Tage nicht ganz verheissungsvoll vorhergesagt, wir hatten aber volle Regenausrüstung.

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Wie Ihr auf dem Bild sehen könnt, hatten wir vorher kein spezielles Fitnessprogramm durchgezogen.

Frohen Mutes ging es los, nach 100 Metern war erst mal Stopp und dann Basteln angesagt. Die Erhöhung des Luftdruckes um 0,5 bar führte dazu, dass der Reifen an einer Schraube des Schutzbleches schliff. Danke dafür an den Hersteller…..

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Frankfurt haben wir uns erspart und sind mit der S-Bahn nach Langen gefahren. Unsere Route sollte zunächst durch den Odenwald und die schwäbische Alb zur Donau führen. Von dort weiter über Augsburg zum Ammersee, Starnberger See und ab Tegernsee über den ersten Buckel nach Österreich ins Inntal. Weiter durchs Zillertal hoch zum Schlegeisspeicher und aufs Pflitscherjoch, das Pustertal hoch und zum guten Schluß durchs Lesachtal hinunter nach Kötschach-Mauthen, von uns liebevoll Kötschach-Mountain genannt. Dort wollten wir ein paar Tage bleiben und dann nach einem Abstecher an den Wörthersee mit der Bahn zurück nach Königstein. Ein guter Plan, die Strecken dazu habe ich bei „Outddooractive“ geplant und auf Tante Nyon geladen.

Die Fahrt durch den Odenwald war schön und ereignisarm, nach einer Übernachtung in Amorbach holte uns das schlechte Wetter in Jagsthausen ein. In der Götzenburg – ja eben die vom „er könne mich mal im Arsche lecken – Götz“ – baten wir um Herberge, einen Stall für unsere Stahlrösser und einige Elektronen für diese. Wir kamen im Erkerzimmer unter, die Rösser im ehemaligen Marstall.

Im Herrenzimmer wurden wir feudal versorgt.

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Am nächsten Morgen war alles gut, nur hatte der Sommer beschlossen, der Regenzeit zu weichen. Beim Start regnete es wenig, später dann mehr. In Waldenburg am Rande der Alb schüttete es wie aus Kübeln.

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In einem Cafe durften wir erst mal unsere Klamotten in den Trockner werfen. Bei Kaffee und Kuchen beschlossen wir nach Blick in diverse Wetter-Apps, in Schwäbisch Hall im Hotel Hohenlohe einzuchecken. Die haben dort einen direkten Zugang zu Sauna und Solebad und genau danach stand uns der Sinn, wenn wir schon eine Schlechtwetterfront auszusitzen hatten. Völlig durchweicht kamen wir an, wurden freundlich bedauernd aufgenommen und durften unsere nassen Klamotten direkt in den Heizungskeller schieben. dscn02621.jpg

Die Schuhe brauchten 2 Tage zum Trocknen, was uns etwas mitleidig verwunderte Blicke einbrachte, als wir bei 13 Grad in Sandalen die Stadt besichtigten. Schwäbisch Hall ist  übrigens wunderschön.

Nach einem Tag Zwangspause ging es über die letzten offiziellen Schotterstraßen Deutschlands an die Donau.

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Obwohl uns Bayern mit einer im Vergleich zu Baden-Württemberg eher unausgeprägten Radwegeinfrastruktur empfing…

Blick nach Bayern:

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Blick nach Baden Württemberg:

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………. erreichten wir nach 3 Tagen unser erstes geplantes Etappenziel direkt an den Bergen, den Tegernsee. Ab hier hatte ich die Alpenüberfahrt anhand der Beschreibung des Alpencross light von ULP – Tours geplant: Tegernsee, Valepp, Erzherzog-Johann-Klause – Inntal über Schotterwege.

Der Aufstieg ins Valepp Tal ging über eine ruhige Mautstraße. Schnell waren 1000m Höhe erreicht und damit die Grenze nach Österreich.

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Wir wissen nicht, ob J.R.R. Tolkien die gleiche Tour machte, aber wir sind in Bruchtal angekommen:

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Es war heiss und ein Highlight dieser Tour war der Eiscafe in einem der schönsten Seitentäler Österreichs.

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Der Übergang zum Zillertalradweg war nicht ganz leicht zu finden, Tante Nyon hatte uns etwas in die Irre geführt, aber die Täler in Österreich sind recht überschaubar. Die Richtung war ja klar. In Zell am Ziller gönnten wir uns bei herrlichstem Sommerwetter einen Ruhetag, bevor wie den Aufstieg zum Schlegeisspeicher und dem Pfitscherjoch in Angriff nahmen.

Bei ULP hiess es: „Die Tour führt über schöne Wald- und Forstwege vom Tegernsee ins Pustertal. Mit 3200 Höhenmetern und 183 Kilometern eine Transalp für Einsteiger…….. Bis auf wenige Schiebestrecken lässt sich alles gut fahren.“ Passt, dachten wir, schliesslich sind wir im Sauerland und Westerwald die eine oder andere Mountainbikestrecke auch mit Gepäck abgefahren. Und die galten als mittelschwer…….

Für den Teil Tegernsee bis Schlegeisspeicher stimmte das, auch der Singletrail zur Umfahrung eines Tunnels ist mit Gepäck auf den Delites prima zu fahren.

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Der Schlegeisspeicher ist auf 1800m Höhe gelegen, das sind etwa 1250 hm ab Zell und war damit die erste größere Herausforderung der Tour. Die Staumauer sieht fast so aus, als sei ein verbotenes Land dahinter, die Klapperschlange lässt grüßen:

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Doch zum Glück konnten wir noch Kaiserschmarrn und Knödel bei fantastischer Aussicht genießen, bevor wir zu Teil 2 aufbrachen.

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Hinter dem Schlegeisspreicher könnte man auch noch fahren, ab und zu zwingen einen aber grobe Blöcke zum Absteigen. Nach dem 5. Mal Absteigen schiebt man lieber, wie alle anderen Biker auf Biobikes übrigens auch. Wer die Strecke kennt, kommt hier sicher auch auf dem Bike sitzend weiter.

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Ab halbem Weg gibt es immer mehr Tragepassagen: d.h. 20 kg Gepäck hochtragen, zurück. Akkus hochtragen – zurück. Räder hochtragen – weiter. Stutzig wirst Du dann, wenn Dir jeder Biobiker mit geschultertem Rad entgegenkommt. Habe ich schon erwähnt, dass in allen Beschreibungen nix von Tragen stand? Wir waren nicht die Einzigen, die das so gelesen haben, allerdings die Einzigen, die eBikes und Campingzeugs dabei hatten. Dazu kamen jede Menge Wanderer. Die Kommentare hatten die Bandbreite „Respekt!“ bis „seid´s Ihr völlig deppert?“. Wir haben alles getragen wie am Mount Everest beschrieben: 2 Schritte, stehenbleiben, Luft holen, 2 Schritte…….. . Ab und zu standen wir Schlange. Ich dachte: wenn ich sterbe, bleibe ich bestimmt hier liegen. Vielleicht schaffe ich es in die Wegbeschreibung wie „Green Shoes“ am Everest: an der weißen Ortlieb Tasche links vorbei……….

 

Schieben……

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Tragen: wer hier zoomen kann, sieht andere Biketräger

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Tragen:

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Ein Kinderspiel:

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Für die 5 km bis zum Joch brauchten wir 4 Stunden und waren fix und fertig. An der Lavitzalm standen Handwerkerautos mit abgefahrenen Reifen. Prima, dachten wir, jetzt können wir fahren. Denkste: dankenswerterweise wurden die Wege neu gekiest und nicht gewalzt. Also haben wir die letzen Höhenmeter weiter geschoben………..

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Aber: wir haben es geschafft!

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Die Abfahrt geht über wunderbar glatte Schotterstraßen hinunter in Pfitschtal. Traumhaft!

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Und das Abendessen war dann das Beste der ganzen Tour. Eine waschechte italienische Familie kochte Südtiroler Spezialitäten für ihre überwiegend italienischen Gäste ihrer Pension.

Am nächsten Morgen rollten wir gemütlich runter ins Eisacktal, assen mittags bei der Franzensfeste eine der besten Pizzas Italiens…..

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…… und fuhren dann den wunderschönen und super ausgeschilderten Pustertal- Radweg hinauf nach Toblach. Der Campingplatz am Toblacher See ist sehr schön, auf der Zeltwiese kommt Basecamp Atmosphäre auf.

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Nur noch eine Etappe durchs Lesachtal- und wir haben unser Ziel Kötschach- Mountain erreicht. Ein Bad in der Gail war bei fast 40 Grad Lufttemperatur die Krönung der Tour.

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Der Campingplatz in Kötschach – Mountain war völlig überfüllt, wir mussten unser Zelt direkt an der Straße aufbauen und in der Nacht ging ein heftiges Gewitter nieder. Laut Wetter-Apps sollten für die nächsten 3 Tage auf der Alpensüdseite heftige Unwetter folgen. Alles keine schönen Aussichten, dann doch lieber ab in die Bahn, auf die Alpennordseite und vielleicht noch ein paar Kilometer Tauernradweg unter die Räder nehmen. Doch die ÖBB hatte den Betrieb der Gailtalbahn ab Kötschach eingestellt und über die Alpen fährt nur noch der Railjet mit genau 5! Fahrradplätzen pro Zug. Die sind natürlich ein/ zwei Wochen im Voraus ausgebucht. Und das war die Mithilfe der ÖBB: wir durften den Alpe-Adria Trail von Süd nach Nord fahren. Heißt: hoch zur Tauernschleuse auf 1200m und auf der anderen Seite ab Bad Gastein Richtung Salzburg.

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In Bad Gastein hatte sich das Unwetter festgesetzt, im Gasteintal waren sogar Straßen gesperrt. So blieben wir noch einen Tag dort. Eine weise Entscheidung, wie die Wassermenge im berühmten Wasserfall und auch der Blick aus unserem Hotelzimmer zeigen.

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Die letzten Kilometer im Sattel gehörten dem Tauernradweg. Bei Sonnenschein ein Genuss.

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In Schwarzach St. Veit stand die S-Bahn nach Salzburg für uns bereit, ab Salzburg sind wir dann mit dem „Quer-durchs-Land-Ticket“ in Regionalbahnen über München, Treuchtlingen und Würzburg nach Frankfurt gefahren. Dauerte etwa 11 Stunden und war entspannend.

Wir sind in 15 Tagen über 1000km gefahren, die Höhenmeter haben wir noch nicht aufaddiert. Haben aber schon in der Planung keine Rücksicht auf Steigungen genommen, da kam bestimmt einiges zusammen. Frau Nyon hat uns im Großen und Ganzen super geführt, nur in Bayern scheinen die Radwege nicht elektronisch kartographiert zu sein. Weder Outdooractive noch Bosch konnte eine Route anhand der Radwege planen. In Südtirol sind die Radwege super in Schuss und gut beschildert. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es entlang einer Route immer. Mit dem eBike ist es auch nicht so schlimm, noch mal ein paar Extrakilometer zum nächsten Zeltplatz zu fahren. Die Doppelakkus haben sich bewährt, tagsüber Nachladen war nie notwendig. Und traue niemals Streckenbeschreibungen aus der Mountainbike- Szene!

Insgesamt war die Tour anstrengend, aber herrlich entspannend. Aber das Mantra des Radlers ist immer noch: „mein A….. tut weh, mein A….. tut weh ………..“


8 Gedanken zu “2xAlpX – der doppelte Alpencross: die ganze Geschichte in Highlights

  1. Eine traumhafte Reise! Regen und Gewitter hat im Urlaub eigentlich nix zu suchen, da so Geschichten mit Zwangpausen wegen nasser Schuhe, die bleiben einfach hängen und man hat seinen Enkeln später etwas zu erzählen. Ein toller Bericht, ich wäre gern mitgekommen! Frage: Gab es eMTB Fahrer, die die steile Strecke in den Alpen hochfahren konnten oder hat dort wirklich jeder geschoben?
    Dieses Doppel-Akku-System ist wirklich eine tolle Sache! Wie lange wart ihr denn täglich im Sattel?
    Gruß und allzeit gute Fahrt!
    Alex

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  2. Hallo Alex, ja, die Enkel können guten Geschichten lauschen. Danke, ich finde, dass man auf jeder Ferntour, egal wo, viel Berichtenswertes erlebt. Ich denke, mit trainierten Kindern wie Euren mit guten Bikes ist so eine Tour in kürzeren Etappen auch machbar. Eine normale „Hügeletappe“ war etwas über 100km, unser Durchschnitt über alles etwa 20km/h. Mit Pausen waren wir meist 7- 8 Stunden unterwegs.
    eMTB-Fahrer haben wir am Pfitscherjoch keine gesehen. Auf dem Bike sitzend überholt hat uns nur eine Gruppe junger Bio-MTB Fahrer, die die Strecke allerdings vorher abgefahren sind. Sonst haben uns in den 4 Stunden nur Wanderer mit leichtem Gepäck und Bio-MTB Träger/ Schieber überholt. Und wir haben einen sehr ungücklichen Menschen getroffen, der für einen Cappucino auf italienischem Boden sein Bio-MTB 5 km hoch und 5 km runter geschoben und getragen hat. Ich schließe daraus, dass die Strecke überwiegend unbefahrbar ist. Obwohl…… mit viel Federweg, ohne Gepäck und mit Bosch CX oder Shimano würde man wahrscheinlich recht weit kommen, wenn man die Strecke kennt. Meines Erachtens gibt es aber 3 Stellen, an denen nur Tragen geht.

    Viele Grüße

    Martin

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  3. Super Bericht & Hochachtung vor eurer Leistung am Pfitscherjoch!!
    Für mich insofern besonders interessant, da ich als langjähriger Tirolkenner und- Biker schon länger genau mit dieser Alpenüberquerung auf eMTB liebäugele. Bisher immer noch gezögert aufgrund von Warnungen ortskundiger biobikender Freunde, die mir genau eure Erfahrungen prophezeiten-sie hatten also Recht!
    Werde auch angesichts meiner Altersklasse Ü70 besser auf dieses Projekt verzichten.
    Worin ich mich beim Lesen allerdings bestärkt fühle ist meine grundsätzliche Entscheidung zum Kauf eines Delite S, der in den nächsten Tagen erfolgen soll. Muss bloß noch an der endgültigen Konfiguration feilen; Doppelakku und Rohloff bereits entschieden (eShift leider noch nicht verfügbar); andere Komponenten noch in Prüfung (absenkbare Sattelstütze, Plattformpedale, Foxdämpfer u. Gabel, tubeless Bereifung).
    Deshalb würden mich deine weiteren Erfahrung im Geländeeinsatz mit dem Bike sowie evtl. technische Empfehlungen brennend interessieren!
    Danke schon mal vorab.
    Karl-Udo (PF: Teutobiker)

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    1. Die Transalp- Routen von Andreas Albrecht http://www.transalp.info haben ja Kultstatus. Er hat auch einen eMTB- Transalp beschrieben. War leider zu weit westlich für uns. Diese Route hat den Vorteil, dass man zur Not auf den normalen Radweg der Via Augusta und damit zum Rechenpass ausweichen kann.
      Glückwunsch zur Entscheidung für das Delite. Verstehe ich das richtig, dass Du auch die HS- Version kaufen willst? Dann müsstest Du mit den Komponenten ja etwas aufpassen.
      Ich fahre viel im Gelände, lande dabei manchmal auf üblen Forstpfaden, auf ausgewiesenen MTB- Strecken und manchmal sogar völlig in der Pampa. Das Delite ist für mich das 95% Rad. Nur Stufen und Matsch sind schwierig.
      Ich finde die Geländegängigkeit des serienmässigen Bikes mit den SuperMoto X , der AION – Gabel und dem serienmäßigen Dämpfer für unsere Mittelgebirge und Trails S0/S1 absolut super. Ist halt ein schwerer Brocken und Länge läuft, das bügelt alles glatt. Auch mit 20kg Gepäck. Federwege um 100/120 mm sind m.E. völlig ausreichend. Im Hochgebirge ist ab S2 definitiv Schluß. Dafür haben m.E. andere Hersteller attraktivere Bikes im Programm.
      Fox- Componenten sind laut meinem Händler recht wartungsintensiv, das würde ich klären.
      Ich würde viel Wert auf vernünftige Sitzposition legen. Serienmäßig sitzt man ja etwas Choppermäßig weit hinter dem Vorderrad. Längerer Vorbau, breiterer Lenker und schmaler Sattel waren auf meiner Wunschliste. Plattformpedale oder Bärentatzen, ich habe an meinen Rädern beides. Und beides reisst Dir bei Verwendung der Schiebehilfe die Waden auf.

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  4. Danke für deine Hinweise, war heute beim Händler und Angebot für mein Wunschpaket eingeholt (beinhaltet übrigens auch Klickhalterung für flexible Nutzung des Kennzeichens)
    erst mal mit Fox Float System incl. Remote, denn FH kommentierte exakt das Umgekehrte wie deiner, was übrigens auch meiner eigenen Erfahrung in 2 1/2 Jahren eMTB-Einsatz (12000 km) entspricht. Dazu absenkbare Sattelstütze (fahre ich inzwischen auch auf meinem 🦈 ) mit neuestem sQlab 610, der genau die Sitzprobleme verhindern sollte, auf die du hinweist. Vorbau, Lenker gehören lt. FH zu den problematischen Komponenten wg. Zulassung, wenn auch nicht so tabu wie Bremssystem oder Bereifung (somit geht auch Wunsch nach tubeless nicht).
    Plattformpedalen trotz solcher Erfahrungen mit meinem 🦈 wie du sie beschreibst kommen auch drauf und schließlich Stecksockel für mein freies Nyon – Ehrensache für alten Nyon Tüftler, alleine schon um Funktionsunterschiede von S- zur Normalversion zu studieren.
    Zu deinen digitalen Kartenproblemchen im Alpenraum hier mal der Tipp, es mit der niederländischen OFM über Basecamp zu versuchen. Vor allem gute Darstellung der Weg-& Trailqualitäten. Apropos Trails: keine Sorgen macht mir die beschriebene Limitierung des Delite HS auf ST1-2; höher fahre ich altersbedingt sowieso nicht (Heilungsprozesse dauern jetzt immer so lange 😩)
    Jetzt noch 1-2 Nächte drüber schlafen, denn inzwischen gibt es außer dem „gestaltungsfähigen“ Kennzeichen noch weitere (neue?) Pflichtausstattung dieser ‚Kleinkrafträder‘ wie Hupe 👿 Dauerfahrlicht auch hinten & Blinker. Alles Dinge, die ich in meinem Lieblingsrevier Feld, Wald und Wiese nebst Berg und Tal und das gerne recht rustikal nur begrenzt brauchen dürfte (den Megascheinwerfer Supernova dann schon eher für meine geliebten Nightrides im finsteren Wald, die mit Aufsteckbeleuchtung auf volle Pulle zwar hell aber akkubedingt dann eher kürzer ausfallen).
    Ganz schön verrückt die alten Säcke!? oder🤔?

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    1. Dann herzlichen Glückwunsch zum neuen Bike. Allzeit gute Fahrt! Du musst mir unbedingt ein Bild schicken und/ oder einen Beitrag im Forum posten.
      Ja, ab 50 ist das mit der Heilung so eine Sache, ich spüre nach einem Jahr meine Schulter immer noch. War nicht ganz so clever, einen völlig unbekannten Trail mit dem eBike fahren zu wollen und dann auch noch so schnell wie vor 20 Jahren…….. Eine absenkbare Sattelstütze hätte bestimmt geholfen 😉 . Steht auf der Weihnachtswunschliste für mein altes Delite, mit dem ich fast nur im Gelände fahre.
      Hupe ist doch ok, Miniblinker kein Fehler, macht das Leben auf der Strasse leichter. Und für Nightrides habe ich lieber ein Helmlampe, 5000 Lumen, absolut StvZo – untauglich, von Magicshine. 2 Stunden heller als der Tag, genau richtig für einen ausgedehnten Heimweg.

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