Ausrüstung

Zelt

2-Mann Zelt zu klein, 3-Mann Zelt zu schwer, einfaches Kuppelzelt zu labil, Geodät zu kompliziert, Tunnelzelt zu niedrig, soll schadstoffmäßig unbedenklich sein…… wo gibt es das ideale Zelt für 2 Menschen im knackigen Alter ( knackt immer morgens beim Aufstehen 😉 )? Bei Vaude, es ist das Chapel:

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Knapp 4kg, geringes Packmass, einfacher Aufbau durch das Außengestänge. Der Vorraum ist etwa 1,70 m hoch, es passen beide Bikes hinein.

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Der schönste Platz im Bergischen: Campingplatz an der Aggertalsperre

Und das beste für uns Alte: wir können uns unbeobachtet schon mal fast in die Senkrechte begeben, bevor wir uns in der Öffentlichkeit des Campingplatzes zeigen. Kein entwürdigendes Rausgekrabbel und „knackiges“ Aufrichten unter Zeugen. Unbezahlbar.

Und noch mal ganz praktisch: wenn es regnet, kann man sich im Innern gut umziehen und die Sachen liegen auch trocken. Und was bereits nass ist, kann außerhalb der Schlafkabine bleiben.

Aufbauen lässt sich das Zelt alleine, mit etwas Übung in weniger als 5 Minuten. Mir war es wichtig, dass das Zelt nicht mit hunderten von Häringen fixiert werden muss. 8 Häringe reichen bei normalen Wind, um es flatterfrei zu spannen.

Die Schlafkabine ist nicht groß, aber für 2 Leute mehr als ausreichend.

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Schlafsäcke und Matten

sind von Robens.   Wir sind einfach in unseren Lieblings-Outdoorladen am Nehheimer Markt spaziert, Wind und Wetter von Nina Wilmes. Anforderung: ein Schlafsack leicht und warm wie unsere Thermoball – Jacken . Ninas Tipp: der Carpathian 1000 von Robens. 1000 Gramm, Komfortzone rund um 0° C. Ziemlich eng für uns Möpse, aber wenn man sich mal „eingemadet“ hat, sehr angenehm. Man muss sich halt angewöhnen, sich mit Schlafsack und nicht im Schlafsack zu drehen.

Ab Temperaturen unter 10° C wird es richtig angenehm im Schlafsack, darüber verwende ich ihn nur als Decke. Das Innenfutter ist weich und wird beim Schwitzen nicht nass. Einen richtigen Härtetest planen wir im August in Schottland.

Für die Matten galt: big is beautiful. Die Prima Core 9,0 ist das Optimum. Mit PrimaLoft – füllung ( wie Thermoball ), 9cm dick und damit ultra-komfortabel und warm. Mit knapp 800 Gramm absolut transportabel. Tipp: wie jede Luftmatratze gerade so fest aufblasen, dass man im Sitzen mit dem Hintern noch den Boden spürt. Wir haben darauf super tief geschlafen.

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Packtaschen

von Ortlieb. An den alten Bikes die guten alten Backroller. Unkompliziert, wasserdicht, reissfest, unzerstörbar, normales Haltesystem. Passt wie angegossen an den serienmässigen R&M – Gepäckträger. Schafft was weg, auf Reisen und im Alltag:

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Dazu noch das Rackpack für die große Tour. Hier fanden Schlafsäcke und Matten, aber auch die Ladegeräte ihren Platz.

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Zu den neuen Bikes gab es als Dreingabe je ein Paar der Backroller Pro Plus. Diese sind ebenfalls völlig wasserdicht und leicht zu befestigen. Leider hat R&M die Funktion der Form des Gepäckträgers geopfert, die Taschen schlabbern ein bisschen.

Die Taschen sind sehr groß, für unsere Wochenendtouren passten Matten und Schlafsäcke sowie alle „Wind- und Wetter- Klamotten“ wunderbar hinein. Und Verpflegung. Toll auch die Aussentasche aus Netz für nasse und stinkige Klamotten. An und für sich tolle Taschen mit einem Wermutstropfen: wenn nicht gestopft gepackt, biegt sich die dünne Verstärkungsplatte der Innenseite in Richtung Schwinge. Die alten Backroller waren formstabiler. Spielt eher im Alltag als auf großer Tour eine Rolle.

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